Technische Suche und Ortung
Zur technischen Suche und Ortung (TSO) kommen Sonarsystem, Flugdrohnen (UAS) sowie Tauchdrohnen (ROV) zum Einsatz.
AquaEye – Handsonar

Während erste Sonargeräte bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts vor allem im militärischen Bereich zum Einsatz kamen, entwickelte die kanadische Firma Vodasafe 2021 das AquaEye.
Hierbei handelt es sich um ein tragbares Sonargerät, dass speziell konzipiert wurde, um die Personensuche beziehungsweise Rettung zu verbessern und erleichtern.
Das AquaEye wertet das Sonarbild mittels einer künstlichen Intelligenz aus und zeigt dem Anwender sicherere sowie unsicherere potentielle Personenfunde. Somit können die Einsatzkräfte im Gegensatz zu einer reinen Flächensuche ressourcenschonender eingesetzt werden, da ein gezielter Einsatz möglich ist. Besondere Vorteile hat das AquaEye in verschmutzten und trüben Gewässern.

Ein solches Gerät wurde von der Kreiswasserwacht Aschaffenburg bei unserer Ortsgruppe stationiert und kommt sowohl an unserer Wachstation als auch in unserer Schnell-Einsatz-Gruppe zum Einsatz. Dankenswerterweise konnte das AquaEye durch eine großzügige Spende der Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau angeschafft werden.
Side-Scan Sonar
Side-Scan Sonar Systeme ermöglichen durch die Aussendung zweier Schallimpulse die Darstellung der Grundbeschaffenheit unter einem Boot. Hiermit können untergegangene Personen sowie Sachgüter in großflächigen Einsatzgebieten zielgenau geortet werden.
Unser Motorrettungsboot WW ALZ 99/01 – Barbarossa der mobilen Schnell-Einsatz-Gruppe verfügt über ein fest verbautes Simrad Side-Scan Sonarsystem
Flugdrohne (UAS)
Flugdrohnen (UAS) erleichtern die Lagedarstellung bei komplexen Einsatzgeschehen und kommen zur Personensuche zum Einsatz.

Die Wasserwacht Bayern hat im Rahmen des Katastrophenschutzes eine DJI Matrice 400 Flugdrohne bei unserer Ortsgruppe stationiert. Ausgestattet mit einer DJI Zenmuse H30T Kamera mit 40-fach optischem Zoom, 400-fach digitalem Zoom und Thermaloptik werden vielfältige Einsatzpotentiale eröffnet.